Tablets & Co – ich mach das so…

Eine Zwischenzusammenfassung! Das ist ein toller Service – der mich auch wirklich wieder ins Boot geholt hat. Dankeschön, Herr Wedekind!

Und mit diesem Ausflug in die Teilnehmerpserpektive wird mir mal wieder klar: Alles was hilft, einen Kanal zwischen Moderator/Kurs und Teilnehmer aufzubauen, ist gut (zumindest für den Teilnehmer…).

Was mich etwas gebremst hatte

Ich habe kein Tablet.

Nun ist es raus.
Ich schau es mir nur bei anderen an, befrage sie dazu wie zu einer seltenen Krankheit und lese darüber….

Und ich sehe die interessante Schnittstelle zum e-Learning in der berufsbegleitenen Fort- und Weiterbildung im Thema “mobile” – und da habe ich mein Pulver schon bei den “Mobile Apps” verschossen.

Dachte ich.

Aber nach dem Anschauen/-hören der Live Session und einiger Flme und Texte aus der Materialsammlung, packt es mich doch.

Die (für mich) interessanteste Merkmale von Tablets

(nicht unbedingt immer in Abgrenzung zu anderen Geräten)

  • extrem geringe Hochfahr-Zeiten
  • große Akku-Kapazität
  • gut zu transportieren (Gewicht, Dicke)
  • keine Tippgeräusche
  • kein Monitor, der für sonstige lernrelevante Kommunikation im gleichen physischen Raum im Weg steht
  • GPS-Funktion
  • berührungs-sensitiv

Es wird diskutiert, gesammelt, polemisiert, problematisiert, wie es sich mit Mehrwert und womöglich didaktischem Mehrwert verhält.

Für den Einsatz von Tablets in der Lehre

nehme ich daraus im Wesentlichen mit:

  1. Beim Einsatz von Tablets in einer Lernumgebung, die andere Mitlerner teilen (Klassenzimmer, Hörsaal, Seminarraum), wird die Kommunikation erleichtert (im Gegensatz zu Notebooks und PCs)
  2. für unterwegs: Erleichtern/Ermöglichen von situiertem Lernen (und ggf. Prüfen) – hier ist ggf. ein Smartphone geeigneter
  3. Lernen an der Schnittstelle zum Arbeiten (“Learning on demand” imweitesten Sinne) erleichtert/ermöglicht. u.U. auch als Teilbereich zu 2., wenn man unterwegs arbeitet, z.B. im Außendienst
  4. Option, kurze Leerzeiten zu Lernzeiten zu machen: kein langwieriges Hochfahren, also auch 10 min-Zeiträume können  zum Lesen, Wiederholen etc. genutzt werden.

Generelles

Tablets – aber auch Smartphones – können zu vermehrter – und Lernprozess unterstüzender – Kommunikation beitragen: durch Social Media Funktionen, aber auch im “direkten Echt-Kontakt”, indem sie Gesprächsanlasse bieten: inhatliche Anknüpfungspunkte und auch Austausch über die Technik. (Das fand ich spannend in den Goldau-Beiträgen, beim Projekt der Uni Kassel und auch in der Live-Session)

Und in der Fort- und Weiterbildung – berufsbegleitend?

Auch wenn ich der sehr altmodischen Meinung bin, komplexe Zusammenhänge lernt man am besten “zu Hause am Schreibtisch – und ohne jegliche Ablenkung, gern mit Zettel und Stift an der Seite…”, hab eich konkrete Ideen bekommen, was ich im Zusammenhang eines möglichen Einsatzes von Tablets tun könnte und wohl werde:

  • Ich kann mir vorstellen, der berufstätigen Zielgruppe unseres Angebots (Apotheker) mittelfristig hilfreiche Apps zusammenzustellen, wenn ich welche finde (nicht zu entwickeln…). Erst einmal, um zu zeigen, wo sich Tablets/Smartphones sinnvoll für ihre Fragestellungen einsetzen lassen (im ersten Schritt als Zusatznutzen und als “kleine Marktforschung” – noch nicht zum Erreichen inhaltlicher Ziele)
  • Die Selbst-Lerneinheiten für  Tablets und Smartphones aufbereiten (je nach Aufwand: mittelfristig oder langfristig)
  • Beim Einsatz der Lernplattform darauf achten, inwiefern sie über Tablets und auch Smartphones bedienbar sind. Ggf. auch als Entscheidungskriterium (Hat da jemand Erfahrungen?)
  • Prüfen, ob / wie ein schneller, unkomplizierter Kontakt zwischen Teilnehmern und Teilnehmern und Moderatoren via Tablet / Smartpone zu organisieren wäre – ohne zu überfordern (z. B. über eine Zwischenzusammenfassung, über die meine TN kurz informiert werden, Hinweis auf ein Fallbeispiel aus TN-Kreisen – die sie, wenn sie wollen, in der nächsten Leerzeit (Mittagspause, Zugfahrt nach Hause) lesen / durchdenken können… bevor sie sich dann später wieder konzentriert an den Schreibtisch setzen ;-)
  • Prüfen, wie situiertes Lernen mittel- oder langfristig mit Tablets oder Smartphones für unsere Zielgruppe möglich wäre. Z. B. Schnelles Recherchieren in Datenbanken zu Interaktionen zwischen Arzneimitteln, Synergien zwischen Seminar-Kollegen bei aktuellen Fragen oder Fallbeispielen (unmittelbar in Tablet / Smartpone eingeben – Kollegen antworten)
  • Die Idee, dass das Berührungssensitive ja einen eigenen Nutzen bringen könnte, finde ich auch jenseits des Kindergartens (s. Live-Session) spannend. Das ließe sich doch evtl. nutzen, um einfach einmal andere Sinne anzusprechen, da gibt es doch bestimmt auch schon neurologische Studien zu? Könnte man auch mal weiterdenken.

Was mich wundert

Kritische Anmerkungen wie “Möglichkeiten eines Tablets machen Lernen vielleicht interessanter, aber nicht besser”. “Interessanter” ist schon ein großer Wert in meinen Augen. Es entscheidet oft über die Fortsetzung oder Intensität der Teilnahme – damit steht und fällt ja der Lernprozess.

Und mich wundert das Bedürfnis herauszuarbeiten, was denn nur mit Tablets geht . “Das kann ein Smartphone doch auch” klingt in meinen Ohren, als sollte man es deshalb nicht mit einem Tablet umsetzen. Aber vielleicht ist das auch dem technischen Hintergrund geschuldet, den ich da leider nicht habe. Vielleicht ist man viel stärker in der Entscheidungssituation “für Smartphone” oder “für Tablet” als ich mir das vorstelle?

Fokussiert man wieder auf die Fragestellung:
Ich mache Unterricht für die Zielgruppe XY, mit den Herausforderungen YZ.
Wie kann Tablet-Einastz dabei helfen? – sind hier schon viele kleine interessante kleine Happen zusammen gekommen, finde ich.

Vermiteln – aktivieren – betreuen

Ich denke, man kann sich für seine eigenen Lehr-Formate gut an Gabi Reinmanns Ausführungen über “vermittlen – aktiviern und betreuen” entlang hangeln und zum Thema Tablets, aber auch Smartphones – und wohl zu jeder neuen Technologie überlegen, wie sie mittelfrisitg beitragen kann, die spezifischen Herausforderungen der Lehr-/Lernbedingungen zu meistern.

Ich freue mich über Rückmeldungen – v. a . zu “Tablets und Lernplattformen” und an welchen Stellen man sich – aus technischer Sicht – entscheiden muss, ob  man auf Tablet / Smartphone, Notebook / PC setzt…

Angeregt grüßt,
Jasmin Hamadeh

Mobile Apps: Einsatz erlaubt – schon bei erkennbarem Potenzial

In den Beiträgen zum Thema “Mobile Apps” waren einige für mich inspirierende Ansätze und Gedanken. Hier einmal zum Teilen:

Weitere Kategorisierungen für Einsatzszenarien

Claudia Bremer (Fokus Hochschulbereich) – Szenarien mobilen Lernens

  • Informationen zur Studienorganisation
  • In den Lehrveranstaltungen
  • Selbstlernphasen
  • Location based Learning

Wilke H. Riesenbeck unterscheidet folgende Anwendungsszenarien für mobile Apps

  • Service Apps
  • Nice to have Apps
  • Situierte Apps (am  Ort oder Objekt des Lernens)

Wobei die “Nice to have” Kategorie meines Erachtens schwer abzugrenzen ist – da scheint es mir eine Frage des didaktischen Konzepts zu sein, ob oder wie die entsprechenden Apps in den Lernprozess integriert werden. Ich nehme an, die meisten  “Must have”s waren “Nice to have”s als sie klein waren…

Und das beides passt gut zu meiner Einstiegsüberlegungen zu Einsatz-Szenarien, die ich jetzt mal vor dem Hintergrund der neuen Impulse ergänze/umformuliere:

Einsatz von Apps für mobile Endgeräte

  1. als Service rund um den Lernprozess
  2. in Präsenz-Lehrveranstaltungen (Teilnehmer-Input integrieren)
  3. für “situiertes Lernen
  4. an bestimmten Orten zu Sammlung von Daten / Informationen für den Lernprozess
  5. für räumliche Flexibilität des Lernprozesses
  6. für formatives oder summatives Prüfen von Lernerfolgen
    (Ergänzung durch einen Kommentar zu meinem Artikel von “Andreas”)

An dieser Stelle auch Dank an http://annsichten.blogspot.de/2012/05/lernen-mit-apps.html für den Hinweis auf whriesenbeck und die erfrischenden Beispiele von Bildungs-Apps – im weitesten Sinne.

Fokus berufliche Weiterbildung

Mein Fokus ist die berufliche Weiterbildung -  ich springe also an auf Gedanken wie die von Oliver Basel.
Und ich nehme daraus mit:

  • Was ist sinnvoll für Blended-Learning / moderierte online-Seminare mit 12 – 20 Teilnehmern? (Im Gegensatz zu Großveranstaltungen)
  • Smartphones können (noch?) nicht für alle Teilnehmer vorausgesetzt werden
  • PC/Notebook sollen auch Substitute sein dürfen: Ich übersetze das für mich so: Wenn man eine sinnvolle App einsetzen kann/entwickelt hat, warum sollte man sie nicht auch über PC/Notebook/Mac/Tablet nutzbar machen?
  • Die ermutigende Tatsache, dass er Apps gefunden hat, die sich seiner Meinung nach gut in Blended Learning Konzepte integrieren lassen

Im Zentrum die Frage nach dem Mehrwert

In Auseinandersetzung mit der Session mit zitiert Matthias Herrmann Christoph Igel mit der Forderung nach einem “didaktischen Mehrwert”.

Wobei ich anmerken möchte, didaktischer Mehrwert ist natürlich immer eine gute Sache – aber Mehrwert an sich ist auch schon nicht schlecht: Der gleiche “didaktische Wert” mit mehr Flexibilität o.ä. wäre auch ein Fortschritt / könnte helfen Herausforderungen in Bezug auf die Organisation von Lernen zu begegnen.

Wilke H. Riesenbeck sucht nach “funktionalem Mehrwert”

Und schließt:”… mobiles Lernen erst dann einen wirklichen Mehrwert bietet, wenn die Lernenden tatsächlich einen Bedarf an Mobilität haben und der Inhalt überhaupt mobil erlernbar ist. Für alle Didaktiker bedeutet dies Mobile Apps in ihren Methodenpool aufzunehmen und nur bei wirklichem Bedarf auch tatsächlich anzuwenden.””

Ich unterstütze das (auch wenn in meiner Welt eine Technologie keine Methode ist, aber es ist ja klar, was gemeint ist) und würde das Feld nach den schönen Beispielen und Gedanken aus den Beiträgen zu diesem Thema öffnen wollen:

Mobile Apps einsetzen bei wirklichem Bedarf oder  erkennbarem Potenzial. Wenn man nicht ausprobiert und dann zeigen kann, was möglich ist, wird auch keiner einen Bedarf haben/formulieren. Wer hatte z. B. vor fünf Jahren schon “Smartphone-Bedarf”?

Das geht doch als Schlusswort durch, oder?
Danke allen, die ihre Gedanken zu diesem Thema geteilt haben,
Jasmin Hamadeh

App + mobile = sinnvoller Einsatz in der Bildung?

Lasse ich mich also auf  den Einstieg über die Technologie ein:

Was zeichnet ein “mobile App” aus?

Was ist eine App: bisher sage ich mal gänzlich salopp und laienhaft: ein kleines Programm. Und ergänze aus der Literatur: unaufwändig in der Herstellung und Nutzung, günstig im Erwerb, maßgeschneidert, fügt sich in das Leistungsspektrum des Endgeräts ein.

Wie kommt das “mobile” zum Tragen (auch im wörtlichen Sinne ;-)): Über Handies  mit Smartphone-Funktionen , iPhones – und Tablet-PCs – oder gelten die im strengen Sinne nicht als “mobile”? Mir fehlt der technische Hintergrund für eine saubere Abgrenzung. Falls die aber wichtig ist – freu ich mich, wenn jemand Ordnung in meine Kategorien bringt.

Was heißt das – im günstigsten Fall -  für den Bildungsbereich?

Maßgeschneidert, günstig, unaufwändig und kompatibel ist irgendwie immer hilfreich – auch im Bildungsbereich. Was könnte man aber “stricken” – das in mobiler Nutzung sinnvoll zum Einsatz kommt?

Ich sehe folgende vier Szenarien, in denen “mobile Apps” etwas können, was sonst nicht oder nur mit mehr Aufwand erreicht werden kann: Weiterlesen

Live Session: Mit- oder Nebeneinander von Moderatoren- und Teilnehmer-Input?

Wir sind doch alle ein bisschen “meta”, oder? Dann würd ich gern meine Gedanken zur EinführungsLive-Session teilen. MOOCs und MOOCs mit Livesessions sind ja auch irgendwie ein wichtiger Trend, von dem einige überlegen, wie sie ihn für sich nutzbar machen könnten….

Der Rahmen

gut eine Stunde live mit 3 sichtbaren Moderatoren und bis gut 170 Teilnehmern:
Die beiden Themen waren aus organisatorischer Sicht m. E. 1) die Methodik der Trendstudien und 2) Fragen zu OpCo-Organisotorischem.
Kontinuierlich parallel dazu eine Chat-Option.

Erster Teil:  Parallelwelten

In der Aufzeichnung nachgehört und -gelesen waren Vorträge / Eräuterungen einerseits und Chat andererseits in der ersten halben bis dreiviertel Stunde für mich zwei verschiedene Veranstaltungen. Das war interessant – und iriitierend :

Ich konnte den Vorträgen nicht gut zuhören – die Rednerbilder sehr klein, keine optische Unterstützung – und im Chatfenster war viel Bewegung.

Ich konnte auch dem Chat nicht gut folgen: Es wurde wenig deutlich gemacht, auf wen oder was sich Chatbeiträge beziehen – bei 170 potenziellen Chattern eine echte Herausforderung. Sehr hilfreich wäre da z.B. ein Voranstellen des Bezugs durch  @ DanielW: Danke für den Link oder @AdobeConnect per Smartphone: …)

Und inhaltlich habe ich beobachtet, dass es im Input um die Methodik ging, im Chat aber viel mehr um konkrete Inhalte: z. B. Einsatzmöglichkeiten von Twitter in der Lehre.

Ist natürlich alles offen, ist ja *Op*Co – aber ich dachte auch:
Wie schade: So kommt weder das eine noch das andere richtig zum Zuge: Kein Austausch zur Methodik – keine Vertiefung der Inhalte (dIe wird ja auch eh erst Montag eingeläutet). Als der Ansichjtsmodus geändert wurde: Chatfenster größer (und gelichzeitig  zum Glück auch die Moderatoren etwas größer) – wurde in meinen Augen auch visuell deutlich, dass der Chat mehr Raum einnahm als das Moderatoren-Input.

Ich hab mich andererseits über einige der Links im Chatfenster sehr gefreut (v.a., dass man sie direkt anklicken konnte – wow!)  und sie auch gleich abgelegt… – aber dafür dann eben auch nicht so gut zugehört. Und ob ich den Links dann irgendwann  folge, weiß ich nicht… also wieder mal über das Potenzial gestolpert und dabei den Spatz aus der Hand gelassen?

2. Teil: Methodisch überzeugendes Miteinander

Und im zweiten Teil / letzten Drittel: war meine didaktisch-methodische Welt wieder in Ordnung (abgesehen davon, dass man die gesprochenen TN-Fragen nicht hören konnte): Chat und Moderatoren ergänzten sich; dass Marc Göcks zwischenzeitlich aus dem Chat Fragen zusammengefasst und an die anderen Moderatoren weitergegeben hat – war für mich 1A-Handhabung von methodischem Webinar-Werkzeug.

Was zieh ich für mich für Schlüsse?

  • Beim Einsatz paralleler Kommunikationskanäle – das Zusammenspiel mit seinen Konsequenzen bedenken.
  • Und immer wieder: Entweder lenken oder mit der Eigendynamik leben…

Dank an die Moderatoren und die Teilnehmer, die mich mal wieder denken lassen,

So – und damit dann hinein inhaltliche Vergnügen.

Jasmin

 

Was zuerst: Technologien? Schlüsseltrends? Herausforderungen?

Opco12 – ich freu mich auf dich – OpCo12ler – ich freu mich auf euch.

Den Horizon Report hätte ich einfach abgelegt. Oder nicht einmal das. Und nun ist er Grundlage des OpCo12 – und den hatte ich mir sehr gewünscht.

Also die Idee / Hintergründe des Reports zu verstehen versucht, OpCO Auftaktbeiträge gelesen, und hier stehe ich nun: Reports vergleichen und über die Methodik reflektieren? Nicht meine Baustelle. Dachte ich. Weiterlesen

Social Media 2011: Top oder Flop?

Heute ohne Schnörkel – direkt in SocialMedia Res:
Social Media 2011- was sollte das? Für mich “Top” – na, sagen wir “Tlop”…

In Phasen des Erkundens / der Recherche (z. B. Erweitern meines eLearning Horizonts, was Einsatzzwecke, Lernorte, Anwendungen betrifft) ist für mich das Treiben auf SocialMedia bewegten Wellen das Ergiebigste und Spannendste, was mir je untergekommen ist. Mit besonderer Freude über sowohl das Wort als auch das Phänomen “Serendipity“. Da wüsste ich zwar keine Messlatte, aber das Treiben in Tweets und Posts erscheint mir bei allgemeinen Fragestellungen/Felderkundungen sogar besonders effizient. Weiterlesen

Social Media meets formale Weiterbildung – freudvoll und sinnvoll

Zehn Tage offline und 20 Tage keine Web 2.0 Interaktivitäten…
Aber nun ist der Urlaub vorbei und ein schöner Förderantrag geschrieben – ich bin wieder da. Und freue mich auf den Wiedereinstieg mit euch und Ihnen in meinem Blog.

Was hab ich aus der “Abstinenz” gelernt:
Es passiert nichts Schlimmes – und nicht einmal etwas erkennbar Relevantes, wenn ich online mal nichts Sichtbares tue. Ist das gut oder schlecht oder was?

Aber nun darf gern wieder erkennbar Relevantes passieren ;-) also zurück zu liebgewonnenen Baustellen:

Social Media meets formale Weiterbildung: SzenarienKatalog – freudvoll und sinvoll Weiterlesen

WIKIs in der Lehre – gar nicht schnell und auch nicht einfach – aber trotzdem/deshalb…

Heute mal nicht v. a. Social Media Reflexion, sondern inhaltlicher Input als Heimspiel – das macht mal ja auch wieder Freude!

Danke an Cogneon Akademie für die kurzweiligen 10 Minuten über Wikis, ihre Geschichte und ihren Einsatz in Unternehmen. Ein schöner kurzer Überblick, finde ich.

Cogneon legt in den Ausführungen zum Einsatz den Fokus auf die Nutzung von Wikis im Unternehmenskontext – und ich möchte das gern um Wikis in der Lehre ergänzen.

Oftmals ist es ja sehr gewinnbringend Tools ein bisschen “gegen den Strich zu bürsten” und statt auf die beabsichtigte Nutzung auf das zu schauen, was man didaktisch betrachtet draus machen kann. Ich liebe Denkweisen, die dazu führen, Virtual Classrooms mit Aufzeichnungsmöglichkeit als Film-Erstellungs-Tool zu nutzen, Twitter als Gruppen-Chatraum, ein Weblog als Aufgabenverwaltungs-Tool etc.

Aber zurück zum Wiki in der Lehre: Weiterlesen

Crossposting: Wie finden wir das?

“Crossposting ist generell schlecht” – sagt Lore Reß auf meine Frage in einem Google+ Beitrag. Ich frage dort sinngemäß: Wenn ich einen Artikel per Feed, Twitter und Google+  verbreite – trägt das zur Qualität meines virtuellen sozialen Netzwerkes bei oder mindert es die Qualität.

Gehen wir der Einfachheit halber erst einmal davon aus “Crossposting” ist schlicht das Verbreiten einer Nachricht über mehrer Online-Kanäle. Differenzierteres dazu weiter unten.

Und erstmal ist das genau das, was ich auch empfinde. “Crossposting ist schlecht.” Ich mag es nämlich auch nicht, wenn sich mir jemand auf allen Kanälen aufdrängt. Und ich mag es überhaupt gar nicht, wenn Diskussionen an verschiedenen Stellen stattfinden und für Autor und Leser nicht ohne größere Mühe zusammen geführt werden können. So wie es hier gerade passiert… Was ich ja selbst verursacht habe.

Ich möchte diesen Anlass nutzen, hier weiter über Social Network-Strategien nachzudenken – und hoffe, Lore Reß, Ihnen ist das nicht unrecht.  Weiterlesen

Soziale Netzwerke: Happen 1 2 3 – wie macht man daraus Qualität?

Heute lasse ich Cogneon (eine Weiterbildungsakademie) mein Nachdenken über Soziale Netzwerke lenken, das OpCo11 (eine offene online-Conference Mitte des Jahres, zum Thema Zukunft des Lernens) in mir losgetreten hat.

Die zweite online-Lektion des Cogneon-Web 2.9 Führerscheins “Soziale Netzwerke” ist raus – 10 Min Folien-Vortrag + Linktipps (kostenlos anzuschauen). Dank an Simon Dückert für die Zusammenstellung.

Ich habe ins Lesen und Nachlesen eine Stunde investiert und möchte folgende Erkenntnishappen teilen: Weiterlesen